Porsche 917/30 - 003


Porsche 917/30, weiß; Porsche
26.05.1973 Fahrzeug fertiggestellt.  
29.05.1973 Windkanal  
1973

Fahrzeug verliehen an Roger Penske.   

Porsche 917/30, Sunoco-Lackierung; # 6 Penske
08.07.1973 Road Atlanta (CanAm)
Fahrer: Mark Donohue
Schnellste Rennrunde (1.14,00 min.)
Training: Platz 1
1.12,95 min.
Rennen: Platz 2
12.08.1973 Mid Ohio (CanAm)
Fahrer: Mark Donohue
Schnellste Rennrunde (1.22,804 min.)
Das Rennen wurde in zwei Läufen durchgeführt.
Training: Platz 1
1.20,355 min.
Rennen: Platz 1
Rennen 1: P1
Rennen 2: P1
26.08.1973 Elkhart Lake (CanAm)
Fahrer: Mark Donohue
Schnellste Rennrunde (2.04,374 min.)
Training: Platz 1
1.57,518 min
Rennen: Platz 1
16.09.1973 Edmonton (CanAm)
Fahrer: Mark Donohue
Schnellste Rennrunde (1.20,403 min.)
Training: Platz 1
1.17,475 min.
Rennen: Platz 1
14.10.1973 Laguna Seca (CanAm)
Fahrer: Mark Donohue
Schnellste Rennrunde (0.59,710 min.)
Training: Platz 1
0.57,374 min.
Rennen: Platz 1
28.10.1973 Riverside (CanAm)
Fahrer: Mark Donohue
Schnellste Rennrunde
Training: Platz 1
1.10,290 min.
Rennen: Platz 1

CanAm Champion 1973


1974


 
Porsche 917/30, Sunoco-Lackierung; # 66 Penske
11.08.1974 Mid Ohio (CanAm)
Fahrer: Brian Redman
Training: Platz 1
1.21,093 min.
Rennen: Platz 2

Nachdem die Turbo-Porsche 917 für 1974 per Reglementsänderung  (die Treibstoffmenge wurde limitiert, und zwar so, dass es nur für die durstigen Turbo-Porsche nicht mehr reichte) aus der CanAm-Serie verbannt wurde, kam Porsche 1974 in Mid Ohio noch mal zurück. Die Streckencharakteristik bot Porsche die Chance, mit einer speziellen Taktik  mit dem Treibstoff über die Distanz zu kommen. Brian Redman stellte den Porsche 917/30 auf die Pole. Nach dem Start fuhr man der Konkurrenz  mit hohem Ladedruck und entsprechender Leistung auf und davon – um in der zweiten Rennhälfte mit vermindertem Ladedruck den Wagen ins Ziel zu tragen. Die Taktik wäre auch aufgegangen, wenn kurz vor Rennende keine Zündaussetzer aufgetreten wären.  So reichte es "nur" noch zum 2. Platz.


Porsche demonstrierte mit diesem Einsatz aber deutlich, was die Siege des neuen Serien-Siegers der CanAm-Serie (UOP-Shadow) wirklich wert waren.  

 

1975


Porsche 917/30, rot mit weißen Streifen; # 6  Penske
09.08.1975 Talladega Speedway
Fahrer: Mark Donohue

Geschwindigkeitsweltrekord für geschlossene Rundstrecken (355,78 km/h)


Der Rekordversuch entstand auf Initiative von Roger Penske und auch Donohue selbst, die beide Porsche überzeugten, dass der Weltrekord, damals gehalten von A.J. Foyt (350,53 im Coyote-Ford), mit dem Porsche 917/30 zu schaffen sei. Sie sorgten auch für die Finanzierung mit dem Sponsor CAM2-Oil. Das ganze sollte stattfinden im Rahmenprogramm des Talladega 500 - NASCAR-Rennens 1975.


Eigentlich gab es fast nur Probleme bis zum damaligen Weltrekord. Bei ersten Tests in Daytona flogen reihenweise die Motoren auseinander. Permanentes Vollgas verbunden mit den Fliehkräften im Banking, das war nichts für diesen Motor. Schließlich wurde er auf Prüfständen getestet mit der Auflage, mindestens zwei Minuten unter Volllast zu laufen. Dies ist aber nie gelungen, ca.1.45 min war der höchste Wert lt. Flegl. Dabei war das ganze Auspuffsystem bereits weissglühend. Aber damit war auch klar, dass man maximal zwei Runden in Talladega Zeit hat, den Rekord zu erreichen.

Der erste Versuch im August 75 scheiterte aus fast erwarteten Gründen. Etwas Öl entzündete sich am heissen Auspuff und setzte sofort das Heck des 917/30 in Brand. Donohue fuhr mit abgestelltem Motor in die Boxengasse und bremste an einem Feuerlöscher. Der Schaden hielt sich aber in Grenzen, das Leck wurde abgedichtet und es gab einen neuen Versuch, obwohl Mark Donohue nicht gerade happy darüber war. Der Himmel war sehr dunkel und er fand die Idee nicht gut, bei mehr als 350 km/h von einem Platzregen überrascht zu werden, ausserdem war das Handling des Autos im Oval nicht gerade gut. Er ging dann dennoch nochmal raus für geplante vier Runden, kam nach der dritten aber schon wieder rein. Es hatte aber gereicht, mit 355,85 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit  war der Weltrekord geschafft, der 12 Jahre halten sollte.

 
  • 917-030-003-Weltrekord
   


 
Survivors - aktuelle Informationen über den Porsche 917/30-003 


 

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